BLOG:

Comeback Berlin: Wie internationale Player die Hauptstadt als Logistik-Hotspot pushen

Geschrieben von: 

Lese-Fortschritt: 

Stell dir vor, Berlin wird zum Place-to-be für internationale Logistik-Giganten – ein junges, datengetriebenes Ökosystem, das trotz globaler Krisen boomt. Lass dir nicht entgehen, wie du vom Berliner Comeback mit neuen Deals, Quick-Wins und smarten Netzwerken profitierst – alle Insights, Zahlen und Trends jetzt im Blog von Tobias Gunske!

Inhalt

Der Berliner Logistikmarkt schreibt 2025 eine echte Comeback-Story. Der Flächenumsatz steigt um satte 47 Prozent auf beeindruckende 433.000 Quadratmeter – das ist ein echtes Lebenszeichen für alle, die hier auf bewegte Quadratmeter, nicht nur Rendite, setzen. Was steckt hinter dem Boom? Internationale Player aus Asien und den USA, die auf geänderte Lieferketten, E-Commerce-Wachstum und neue geopolitische Spielregeln reagieren, treiben das Geschäft an. Für dich als Makler oder Property Manager ergeben sich daraus goldene Chancen, noch bevor der Rest der Branche die neue Stabilität realisiert hat. [Quelle], [Quelle], [Quelle]

Von Pandemie-Delle zur höchsten Dynamik

Noch vor Kurzem sah das Bild anders aus: Die Jahre zuvor waren von Supply-Chain-Problemen und stotternder Nachfrage geprägt. Der Begriff “Flächenumsatz” – also das Volumen der vermieteten oder verkauften Quadratmeter – ist dabei echt ein True North für die Marktdynamik. Doch 2025 setzt ein massiver Turnaround ein: Allein im ersten Halbjahr wurden 159.000 m² umgesetzt, 18 Prozent mehr als im Vorjahr, bei einer Spitzenmiete von 10,50 Euro pro Quadratmeter (+7 Prozent). Im dritten Quartal stehen schon 307.500 m² auf der Uhr, das sind 38 Prozent Plus, und vor allem das Umland ist mit 77 Prozent Marktanteil der Place to be. [Quelle], [Quelle]

Zahlen, die jeder kennen muss

Wie immer gibt’s beim Reporting kleine Unterschiede, je nachdem, wer zählt und wie gezählt wird. Während Realogis bei 433.000 m² und 47 % Zuwachs landet, nennt BNP Paribas 425.000 m² (+55 %), CBRE und Colliers liegen mit Werten zwischen 320.000 und 407.000 m² etwas niedriger. Diese Differenzen resultieren hauptsächlich aus unterschiedlichen Definitionen von “Berliner Markt” – City oder Metropolregion – aber an der übergeordneten Story ändert das nichts: Berlin ballert Richtung Wachstum und gibt klar die Richtung für moderne Logistik-Standorte vor. [Quelle], [Quelle], [Quelle]

Das Umland – hier geht die Party ab

Im Ranking ganz vorne liegt das westliche Berliner Umland – allein 62.800 m² und damit mehr als eine Verdreifachung zum Vorjahr, fast 40 Prozent des Gesamtvolumens. Auch im Süden stehen die Zeichen auf Wachstum: 36.200 m² entsprechen dort einem Plus von 56 Prozent. Das eigentliche Spielfeld? Großflächen ab 10.001 Quadratmetern, meist in Greenfield-Entwicklungen – also auf unbebauten Grundstücken. Rund 56 Prozent des halbjährigen Umsatzes (120.400 m²) stammen mittlerweile aus Neubau-Aktionen. [Quelle], [Quelle]

Handel, Industrie und Produktion bestimmen den Beat

Die Nachfrage kommt vorrangig aus dem Handel, dicht gefolgt von Industrie und Produktionsunternehmen. Besonders spannend: Der Anteil an Greenfield-Projekten steigt deutlich, weil viele Firmen State-of-the-Art-Objekte vorbestand haben wollen. Im ersten Halbjahr wurden in den Umlandlagen 24.000 Quadratmeter mehr Neubauflächen vermarktet als im Vorjahreszeitraum — das kompensiert Rückgänge bei älteren Bestandsbauten locker. [Quelle], [Quelle]

Internationaler Drive: Asien, USA und neue Hotspots

Ohne Globalisierung läuft nichts: Asiatische E-Commerce-Konzerne, vor allem aus China und Südkorea, sichern sich verstärkt Flächen im unteren und mittleren Preissegment, gerne im Westen Deutschlands und rund um Berlin. Das belegt nicht zuletzt der AsiaBerlin Summit, wo 2025 über 2.000 Teilnehmer aus Asien zu den Themen Mobility & Transport netzwerkten. US-Unternehmen setzen zudem verstärkt auf Nearshoring, um geopolitische Risiken abzufedern und Zölle zu umgehen. Das Ergebnis: Massive Routen- und Standortverlagerungen nach Europa und ein Run auf verfügbare Flächen in stabilen Märkten. [Quelle], [Quelle]

E-Commerce, ESG und Digitalisierung als Treiber

Die Basis für den Boom? Neben geopolitischen Verschiebungen macht vor allem der anhaltende E-Commerce-Hype Tempo. Digitale Supply Chains werden zum Standard – und Unternehmen setzen konsequent auf ESG-Kriterien und energieeffiziente Immobilien. Wer in 2025 nicht auf Smart Infrastructure und Nachhaltigkeit setzt, wird abgehängt. Premium-Lagen performen besonders: Mieten, die 7 Prozentpunkte zulegen, zeigen, wie stark ESG-Fähigkeit inzwischen zum Preistreiber geworden ist. [Quelle], [Quelle]

Zahlen-Facts und Ausblick bis Jahresende

Marktforscher gehen davon aus, dass bis Jahresende 2025 ein Flächenumsatz von 400.000 bis 450.000 Quadratmetern erreicht wird – das bedeutet ein stabiles Level auf Rekordhöhe. Großverträge und flexible Strategien sorgen für diese Ausnahmesituation. Selbst wenn sich das Wachstum in 2026 etwas normalisiert, bleibt Berlin einer der stärksten sicheren Häfen für Logistikimmobilien in Europa. [Quelle], [Quelle]

Berlin – Europas neuer Stabilitätsanker

Berlin fährt die Stabilitätsflagge in turbulenten Zeiten: Trotz globaler Unsicherheiten werden hier neue Maßstäbe gesetzt – der Markt legt gegenüber 2024 um satte 39 bis 85 Prozent im Flächenumsatz zu. Pandemie, Inflationssorgen und geopolitische Verwerfungen scheinen weit weg, denn steigende Mieten und ein knapperes Angebot in Toplagen sichern attraktive Renditen für langfristige Investments. [Quelle], [Quelle], [Quelle]

4 Winning Moves für Immobilien-Pros

Jetzt heißt es: First Mover sein und die Deals scoop! Erstens: Fokus auf Umlandprojekte und Greenfields mit modernen, ESG-konformen Immobilien und datensatter Infrastruktur. Zweitens: Netzwerk-Verstärker anwerfen – baue Connections zu asiatischen und US-Firmen über Formate wie den AsiaBerlin Summit auf, stelle E-Commerce-fähige Flächen mit Fast-Access bereit. Drittens: Sei smart und diversifiziere dein Portfolio – Compliance-Check bei internationalen Mietern und Invest in multimodale Infrastruktur bringen zusätzliche Resilienz gegen Sanktionsrisiken. Viertens: Stay up to date – nutze aktuelle Marktreports von CBRE, Colliers, BNP Paribas und Realogis als Frühwarnsystem für 2026. Wer jetzt antizipiert, gewinnt big in diesem Hotspot. [Quelle], [Quelle], [Quelle]

Fazit: Berlin bleibt Ausnahmeerscheinung am Logistikmarkt

Abschließend lässt sich sagen: Der Berliner Markt für Logistikimmobilien ist wieder auf der Überholspur — und zwar aus guten Gründen. Für dich als Profi aus Maklerwesen, Asset Management oder Development ist jetzt die Zeit, dich vorne zu positionieren und die aktuellen Marktchancen direkt zu nutzen. Wer Trends, Daten und internationale Dynamik liest, kann Berlin als Standort in eine echte Winning Story verwandeln. [Quelle]

Weitere Interessante Themen aus der Region:
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner