Ein Markteinstieg mit Signalwirkung
In Deutschlands Büro-Immobilienlandschaft weht ein neuer Wind: Leere Etagen werden zum Aufbruchssignal für einen internationalen Gamechanger. Das niederländische Unternehmen My Office plant ein Investment von satten 150 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren, um aus leerstehenden Immobilien flexible Arbeits- und Lebensräume zu bauen. Für Immobilienbesitzer, die sich bislang mit unrentablen Objekten herumplagen, bietet dieser Move eine echte Win-Win-Chance. Flex-Hubs statt Leerstand lautet das Motto – und eröffnet neue Monetarisierungsoptionen für Problemgebäude.
Büro-Exodus? Hier entsteht der neue Arbeitsplatz
Die Nachfrage nach klassischen Büros sinkt seit Hybrid- und Homeoffice-Modellen massiv – aktuell stehen in Deutschland rund 10 Prozent der Flächen leer, insbesondere in Großstädten wie Berlin, München oder Frankfurt. My Office setzt genau hier an und überträgt sein Hybrid-Büro-Modell aus den Niederlanden nun auf Deutschland: Coworking mit extra Features wie temporären Wohnungen. Schon jetzt laufen ein Dutzend Standorte in den Niederlanden. Das Modell nutzt vorhandene Büroflächen, transformiert sie in moderne Arbeitswelten und bietet Freelancer:innen, Startups und digitalen Nomaden die perfekte Infrastruktur.
Aktuelle Stellenanzeigen aus Düsseldorf bestätigen: Der Homeoffice-Trend verändert die Nachfrage gravierend.
Die Pandemie als Turbo für New Work
Der Boost kam durch Corona – der Anteil der Homeoffice-Tage hat sich in Deutschland laut WirtschaftsWoche von 13 auf 25 Prozent erhöht. Große Unternehmen wie die Deutsche Bank wünschen sich jetzt zwar mehr Präsenz, aber der „Zurück ins Büro“-Trend bleibt eine wackelige Angelegenheit: Viele Mitarbeitende setzen weiterhin auf Flexibilität. Die Konsequenz: Immobilien werden gekündigt, Eigentümer kämpfen mit Nebenkosten. Genau hier schlägt My Office zu – und bietet modulare, flexible Mietkonzepte, die von täglicher Buchung bis zu Monatsverträgen reichen. Das Plus: Community-Events, Fitnessräume und Cafés schaffen Mehrwert und sichern eine hohe Nutzerbindung.
Skalierbare Strategie – aus Leerstand wird Rendite
Das Investment von 150 Mio. Euro fließt hauptsächlich in mehrere Großprojekte in Deutschland. Hinter der Strategie steckt echtes Potenzial: Ein mittelgroßes Bürogebäude kostet im Randbereich zwischen 20 und 50 Millionen Euro – mit dem My-Office-Budget sind also Deals für Zehntausende Quadratmeter drin. Die Auslastung in den Niederlanden liegt laut My Office bereits bei 80 Prozent in Boomzeiten. Die wichtigste Lesson aus gescheiterten US-Playern wie WeWork: Lokale Anpassung und niedrige Einstiegshürden sind in Deutschland der Erfolgsfaktor.
Almere als Blaupause: So geht Revitalisierung von Büroflächen
My Office zeigt in der Niederlande, wie’s läuft: In Almere wurde ein alter Bürokomplex zum kreativen Multi-Space transformiert. Hier connecten Digital Creatives, IT-Spezialist:innen und Freelancer, die auch mal spontan übernachten können. Der Clou: Short-Term-Leasing sorgt für Flexibilität; bezahlt wird monatlich oder quartalsweise – was Schwankungen direkt ausgleicht. Städte wie Almere profitieren von belebten Quartieren, während Eigentümer ohne aufwendige Umbauten davonkommen.
Diese DNA könnte bald deutsche Städte wie München oder Düsseldorf pushen, wo sich leerstehende Flächen stapeln.
Hype um Homeoffice stellt klassischen Bürojob auf den Kopf
In Deutschland schlägt sich der Wandel auch am Arbeitsmarkt nieder: Jobs mit Homeoffice-Anteil über 50% sind heute Standard und bieten selbst im konservativen Umfeld oft Gehälter ab 50.000 Euro. Genau diese Crowd spricht My Office an – mobile Professionals, die Hybrid-Modelle fordern. Parallel zeigt sich ein Trend im Baugewerbe: Unternehmen wie O’Connor in den USA verzeichnen durch vollständigen Verzicht auf Büroflächen einen Umsatzsprung von 400 Prozent (Quelle), Projektmanagement läuft komplett digital. In Deutschland wird z.B. in München robotergestütztes Bauen getestet – mehr Argumente für flexible, standortunabhängige Arbeitsräume, die My Office anbieten will.
Marktdaten: Flex-Space goes Billion
Der deutsche Coworking-Markt wächst Jahr für Jahr um etwa 15 Prozent und kratzt bereits an der 2-Milliarden-Euro-Marke. Leerstände schlagen bei Eigentümern aktuell mit satten 1,5 Milliarden Euro jährlich zu Buche. Das 150-Millionen-Euro-Engagement von My Office könnte – bei passender Objektwahl (mindestens 5.000 Quadratmeter, easy zu sanieren, gute Anbindung) – zwischen 10 und 20 Prozent dieser Problemflächen wieder unter die Leute bringen.
Check auch, wie in der IHK-Praxis Innovationsthemen im Immobilienmarkt diskutiert werden!
Handlungsempfehlungen: Dein Playbook für den neuen Büromarkt
Dieser Paradigmenwechsel macht aus starren Büros all-in-one Spaces für Arbeit, Leben und Netzwerk. Wer schlau ist, sichert jetzt die besten Assets und entwickelt neue Geschäftsmodelle. Makler:innen sollten Leerstände gezielt aufspüren und smarte Exposés mit Leerstandsquote, Sanierbarkeit und Visualisierungen flexibler Nutzung erstellen. Events wie IHK-Netzwerktreffen bieten perfekte Pitch-Gelegenheiten. Nutze die Chance, zukünftig als Innovationstreiber zu punkten.
How to: Immobilienverwalter werden Flex-Office-Enabler
Für Verwalter:innen gilt: Nutzt Flächen-Audits, pusht Energieeffizienz und baut Highspeed-Internet – dann könnt ihr mit Unternehmen wie My Office Pilotflächen für „Probemieten“ anbieten. Das ist nicht nur ein Boost in Sachen Auslastung, sondern öffnet den Weg für Mietportfolios, die krisensicher und hybrid aufgestellt sind. So wird das sprichwörtliche „leere Büro“ zum gefragten und innovativen Hotspot für die moderne Arbeitswelt. Hier findest du spannende Jobs für die neue Arbeitswelt.
Ready for Opportunity? Fazit & Ausblick
My Office beweist: Jede Immobilienkrise ist gleichzeitig eine Einladung zum Neudenken. Die neue Flex-Offensive zeigt, wie du selbst alte Problemschlösser wieder zum Monument der Innovation machst. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, transformiert Asset-Management – und profitiert massiv vom großen Wandel. It’s time to level up!





