Neuer Player für Brandenburg: ESG-Logistikpark im Anflug
Das Joint Venture aus Patron Capital und Inbright betritt erstmals die brandenburgische Logistikwelt – und das mit ordentlich Power. In Ludwigsfelde, südlich von Berlin, haben die Partner eine 10.300 Quadratmeter große Logistikimmobilie erworben, mit dem ambitionierten Ziel, daraus einen nachhaltigen Logistik- und Businesspark auf Top-Level zu gestalten. Gerade unter ESG-Gesichtspunkten ist das ein Meilenstein für eine Region, in der nachhaltige Flächen aktuell heiß begehrt und rar sind.
Die Hidden Champions der Berliner Metropolregion
Ludwigsfelde punktet dabei nicht nur mit seiner Lage – die exzellente Anbindung an die Autobahnen und den Hauptstadtflughafen macht das Objekt zum echten Hotspot für Logistik und Light Industrial. Die robuste Substanz des Gebäudes prädestiniert es für eine Revitalisierung nach modernsten Standards. Das Ziel des Joint Ventures? Ein diversifiziertes Multi-Millionen-Portfolio an nachhaltigen Logistik- und Light-Industrial-Flächen in den ökonomisch stärksten Regionen Deutschlands aufbauen – insgesamt sollen dabei über 500 Millionen Euro bewegt werden. Mit dem neuen Deal haben Patron Capital und Inbright nun acht Assets im DACH-Raum und Portugal im Portfolio (Inbright, Deal Magazin).
Visionäre Köpfe hinter dem Move
Das Erfolgsmodell: Patron Capital bringt institutionelles Investment-Feingespür mit, Inbright agiert als erfahrenes Logistik-Boutique-Team. Gemeinsam haben sie in den letzten 18 Monaten u.a. Flächen in Köln-Marsdorf, Mainz, Hamburg-Porgesring, Norderstedt sowie Hannover eingesammelt (Patron Capital, Inbright, Property Magazine). Beispiel Norderstedt: Dort wurde ein 13.700 Quadratmeter großes Objekt für eine grundlegende ESG-optimierte Revitalisierung gesichert. In Hannover steht ein weiteres, fast voll vermietetes 10.400-Quadratmeter-Objekt zum Umbau bereit (Patron Capital – Hannover).
Mit Strategie zur Marktführerschaft
Für Christoph Ignaczak, Senior Partner bei Patron Capital, ist Deutschland ein absolutes Key-Terrain für innovative Light-Industrial-Investments: „Wir setzen auf energieeffiziente Grade-A-Flächen mit Zukunft.“ Sebastian Pijnenburg von Inbright sieht vor allem „exzellente Lagen mit Sanierungspotenzial“ im Fokus (Property Magazine). Parallel treiben beide ein 100-Millionen-Euro-Portfolio in Portugal voran (Inbright). Die Ludwigsfelde-Transaktion wurde rechtlich vom Team von GSK Stockmann begleitet, während Landplus das Umwelt-Due-Diligence-Checkup und KVL die technische Prüfung übernahm. Ergebnis: Der Deal steht auf stabilen, professionellen Füßen – gerade bei ESG-Standards ist das Gold wert.
Nachhaltigkeit als Must-have: Markt unter Druck
Die Nachfrage nach nachhaltigen Logistikflächen explodiert. Bis 2030 rechnet man mit einer Versorgungslücke von 42 Prozent in Deutschland, europaweit fehlen satte 21,2 Millionen Quadratmeter nachhaltige Logistikspace (Lagerfläche.de). Die Immobilienbranche steht unter Zugzwang: Jährlich müssen 5 bis 7 Millionen Quadratmeter neu gebaut oder revitalisiert werden, um die ESG-Kriterien zu erfüllen (Lagerfläche.de). Der Bestand ist ganz schön in die Jahre gekommen: Über 57 Prozent der Flächen sind älter als zehn Jahre und energetisch längst nicht mehr State-of-the-Art (Quelle).
ESG im Fokus von Investoren
ESG ist längst kein Nice-to-have mehr – es ist das neue Normal. Über 65 Prozent der institutionellen Investoren setzen ihre Kohle bevorzugt in ESG-konforme Immobilien-Projekte. Noch mehr: 77 Prozent der Nachfrager in Deutschland legen Wert darauf, dass die Flächen die CO₂-Reduktionsziele erfüllen (Lagerfläche.de). Marktprofis wie Matthias Dötsch von Complemus Real Estate bringen es auf den Punkt: „Gebäude ohne Nachhaltigkeit verschwinden aus dem Markt.“ (Colliers)
Photovoltaik & Co: Clevere Energie ist Trumpf
Rund 90 Prozent aller neuen Logistikprojekte werden heute schon mit Dach-Photovoltaik ausgerüstet (BVL Blog). Bei Neubauten der letzten zehn Jahre haben die Solarflächen ein Potenzial für 2,5 Terawattstunden Ökostrom pro Jahr – nice: Das spart round about 960.000 Tonnen CO₂ jährlich ein (realisag). Ob in NRW oder im Emmerich II-Logistikcenter – großflächige PV spielt längst in der ersten ESG-Liga (realisag, Beispiel).
Update für Ludwigsfelde: Hybrid goes Future
Und Ludwigsfelde? Die Entwickler bringen all das in den neuen Park: Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Energie-Monitoring. Nachverdichtung plus Nachhaltigkeit, so umgeht man steigende Baukosten beim Neubau. Prognose für 2025: Der Markt stabilisiert sich, Renditen bei 4,75 Prozent, während Top-Lagen ihre Mieten sogar bis zu 3,5 Prozent steigern können (Colliers, realisag).
Berlin & Brandenburg als Last-Mile-Playground
Berlin und Brandenburg boomen weiterhin als Hotspot für logistische Powerplays. Die Nähe zu großen Verbrauchermärkten lässt Last-Mile-Logistik zum Prioritätsprojekt werden (PWC). Der gesteigerte Automatisierungsgrad zieht jedoch Energiebedarf nach sich, was Umrüstungen umso attraktiver macht – rund 42 Prozent der Investoren nennen das als Key-Motiv (PWC). Wegen verschärfter Umweltauflagen treten allerdings circa 15 Prozent der Firmen bei neuen Projekten auf die Bremse.
Expo Real & Co: ESG-Labels setzen Standards
Trends wie im LIZ Ludwigsburg oder die Expo Real 2025 zeigen: Urbane Produktionszentren mit maximaler Flexibilität und ESG-Zertifizierungen dominieren die Agenda (Inbright, Verkehrsrundschau). Besonders der Industriepark Grimma steht als Label-Objekt für diese neue Nachhaltigkeitsoffensive.
Skaleneffekte auf Augenhöhe: Projektvergleich
Ein kurzer Realitätscheck zeigt, wie Ludwigsfelde im Marktvergleich punktet. Während das aktuelle Objekt mit 10.300 Quadratmetern an den Start geht, rangiert das Vorbild in Norderstedt bei stolzen 13.700 Quadratmetern. Beide liegen in absoluten Metropolregionen – Fokus der jeweiligen Entwicklung: ESG-konforme Parks, die das Portfolio-Skalieren ermöglichen. Mit acht Assets ist das Joint Venture 2025 voll auf Kurs (Patron Capital, Deal Magazin).
Future-Check: Was heißt das für Dich?
Die Message aus Ludwigsfelde ist glasklar: Nachhaltige Revitalisierung füllt Flächenlücken – und hebt Werte kräftig an. Für Immobilienmakler bedeutet das: Finde Objekte mit PV-Chance und Top-Lagen, setz auf Netzwerk mit Joint Ventures für Off-Market-Deals und platziere ESG-Daten sichtbar im Portfolio, denn 65 Prozent der Investoren schauen darauf (Lagerfläche.de, Colliers). Deine Deals können davon nur profitieren.
Digital Green: Next-Level Immobilienverwaltung
Für Verwalter zählt nun: Smarte Due Diligence, Smart Metering, E-Ladesäulen und nachhaltige Zertifikate für Mieter – das alles steigert sowohl Mieten als auch Wertstabilität (realisag). Plane Umbauten modular, wie in Emmerich II, und du bist für Drittverwendungen top aufgestellt (realisag).
Green Logistics als Value-Booster bis 2030
Das Fazit: Wer heute auf ESG, smarte Energielösungen und nachhaltige Revitalisierung setzt, ist der Gewinner von morgen – ökologisch, wirtschaftlich und regulatorisch. In einem Markt mit 42 Prozent Angebotslücke werden solche Projekte zu echten Renditebringern, egal ob du Investor, Makler oder Betreiber bist (Lagerfläche.de).





