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Goodman goes Digital: Warum Datenzentren jetzt die Immobilienwelt auf den Kopf stellen

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Datenzentren lösen klassische Logistik als Top-Asset ab – Goodman baut weltweit Milliardenpipelines in Rekordzeit und diktiert damit die Spielregeln der nächsten Immobiliengeneration. Erfahre, wie du bei diesem Boom dabei bleibst und welche Erfolgsstrategien jetzt zählen – von Strompotenzial bis Co-Development!

Inhalt

Der Megatrend der Branche: Datenzentren als neues Power-Asset

Goodman – lange als Synonym für innovative Logistikparks bekannt – zeigt jetzt, wie radikal sich die Regeln am Immobilienmarkt verschieben. Nicht weniger als 73 Prozent der $18 Mrd. AUD schweren Projektpipeline stecken inzwischen im Ausbau von Datenzentren. Der Grund? KI-Boom, explodierende Cloud-Nutzung und massiver Digitalisierungsdruck erzeugen einen echten Run auf digitale Infrastruktur, wie aktiencheck.de berichtet.

Gamechanger: Goodman setzt voll auf den Digitalmarkt

Goodman ist mehr als nur ein australischer Riese: Mit strategischer Klarheit besetzt das Unternehmen jetzt die Hotspots der digitalen Infrastruktur. Von Sydney bis Silicon Valley gilt: Die heißesten Lagen sind jetzt dort, wo Power und Fläche für Hyperscale-Datenzentren aufeinandertreffen. Bei Flächenknappheit verwandeln sich Ex-Logistikareale plötzlich in hochprofitable Server-Locations – ein echtes Signal für alle, die weiter im Spiel bleiben wollen. Der Wandel kommt laut Goodman Australien nicht langsam, sondern disruptiv.

Logistik-DNA trifft digitale Zukunft: Die neue Goodman-Strategie

Schon die Gründungsgeschichte von Goodman liest sich wie das Playbook moderner Logistik: fokus auf E-Commerce-Clustern, Ballungsräume, Supply-Chain-Effizienz. Jetzt nimmt der Wandel Fahrt auf – und zwar mit gewaltigen 5,0 GW Datenzentrumskapazität über Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik verteilt (UK-Quelle). Das Besondere: Goodman setzt auf Brownfield statt Greenfield – sprich, bestehende Flächen werden zu Hyperscale-Hubs für globalen Datenaustausch transformiert. Das schafft Raum für die ganz großen Player (KI, AWS, Azure). Die Quote von 68 bis 73 Prozent Data Center-Projekte ist laut Goodman US der stärkste Shift seit der Dotcom-Blase.

Project Atlas: Sydney als Billion Dollar Blueprint

Ein echtes Flaggschiff: Mit „Project Atlas“ startet Goodman in Sydney auf 17 Hektar ein Mega-Upgrade früherer Logistikareale. 100.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, 500 MVA Strom – das Ganze für bis zu tausende Server-Racks, mit einem Investitionen von rund 5 Mrd. USD (DataCenterDynamics). In Summe laufen derzeit weltweit Goodman-Projekte über 12,4 Milliarden USD – die Pipeline wächst, und schon jetzt sind 300 MW unter Construction, mit steigendem Trend auf 500 MW bis Ende 2026.

Vom Silicon Valley nach Europa: Globale Expansion in Bestform

Nordamerika bleibt heiß: Goodman sichert sich Toplagen, etwa eine 46.000 m² große R&D-Immobilie im Silicon Valley, die ab 2026 als Data Center-Standort ausgebaut wird (Goodman Acquisition News). Parallel laufen Mega-Deals wie die 14 Mrd. USD Partnerschaft mit CPP Investments. Europa und Australien ziehen nach – Konditionen, die den globalen Wachstumskurs unterstreichen.

Performance & Power: Goodmans Zahlen, auf die die Branche schaut

Mit operativen Gewinnen von 1,2 Mrd. AUD und einer Portfolio-Auslastung von 96,1 Prozent zeigt Goodman, dass der Shift in die Digitalwelt renditestark ist (Goodman Report 1H26). Neuvermietungen gehen satte 13 Prozent über Marktdurchschnitt raus. Die Prognose bleibt optimistisch: Bis 2026 ist mit einem EPS-Wachstum von rund 9 Prozent zu rechnen – ein Benchmark, der neue Standards setzt.

Zahlen & Märkte: Die Pipeline frisst klassische Logistik auf

Aktuell steckt fast die gesamte Construction-Power (73 Prozent, d.h. ca. 17,5 Mrd. AUD) in Datenzentren, wie DatacenterDynamics und weitere News-Quellen bestätigen. Wachstumstreiber bleiben KI und Cloud; die Nachfrage nach grüner Energie und stabilen Standorten ist ungebrochen. Goodmans integrierter Ansatz – Planung, Entwicklung, Stromversorgung, Vermietung – sorgt für Geschwindigkeit am Markt. Frisches Kapital kommt durch Mega-Partnerschaften aus aller Welt, während die Pipeline durchreguliert wird.

Risiken, Challenges & Branchentipps: Was sollten Immobilienprofis jetzt tun?

Kein Boom ohne Fallstricke: Strom- und Genehmigungs-Engpässe könnten Shortages und Verzögerungen bedeuten. Doch die Goodman-Story zeigt, wie man diese Risiken als Smart Player managt: 96 Prozent Auslastung und steigende Mieten halten den Kurs nach oben. Für Makler heißt das: Logistikflächen mit mindestens 100 MVA Strompotenzial scouten, mit Tech-Investoren netzwerken und Umnutzungskonzepte anbieten (Quelle). Immobilienverwaltern bleibt: 30 Prozent des Portfolios als Datacenter fokussieren, Energieeffizienz und Retrofit-Kompetenz ausbauen, Co-Development als neue Erfolgsformel.

Paradigmenwechsel: Die Zukunft der Immobilien ist digital – und Goodman gibt den Takt vor

Datenzentren sind für die Immobilienbranche längst „the next big thing“: Mit vierstelligen Millionenpipelines, zweistelligen Mietergbenissen und der Aussicht auf überdurchschnittliche Provisionssätze zieht das Thema alle Register. Wer sich jetzt in Richtung Data Center positioniert, legt die Basis für nachhaltigen Geschäftserfolg bis 2030 und darüber hinaus (Mehr dazu hier). Goodman ist dabei nicht der einzige, aber definitiv einer der führenden Akteure – wer mitrüsten will, muss jetzt handeln.

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