Ein Hollywood-Star schlägt Alarm: Warum das Markenrecht für dich jetzt spannend wird
KI kann heute schon Stimmen und Gesichter so täuschend echt nachbilden, dass selbst Profis zweimal hinsehen müssen. Matthew McConaughey, bekannt für seine legendäre Catchphrase „Alright, alright, alright“, zieht jetzt mit Markenrecht in den Ring gegen Deepfakes. Der Oscarpreisträger ließ insgesamt acht ikonische Merkmale, darunter seine berühmte Redewendung und sogar deren unverkennbare Intonation, markenrechtlich beim US-Patentamt schützen – eine klare Ansage an Betrüger und KI-Nachahmer. Was bei Promis passiert, ist längst kein Gossip mehr, sondern ein echtes Warnsignal: Auch das Markenimage kleiner Unternehmen und Persönlichkeiten steht auf dem Spiel. [Quelle 1]
Deepfakes – Die unterschätzte Bedrohung im Marketing
Deepfake-Technologien boomen und sind dank neuronaler Netze und fortschrittlicher Stimmensynthese heute kinderleicht per Mausklick einsetzbar. Tools wie ElevenLabs brauchen nur ein paar Minuten Audio, um Stimmen zu klonen. Dass McConaughey den Sound seiner Catchphrase exakt beschreibt – tiefe Töne bei den ersten Silben, ein Peak am Ende – zeigt, wie sehr Schutzmechanismen bis ins Detail gehen müssen. Das Ziel dahinter: Seine Stimme und Persona dürfen nicht ohne Einwilligung in Werbung, Filmen oder sogar Scams auftauchen. [Quelle 1]
Hollywood goes Markenrecht – Promis als Vorbilder und Warnschuss für Unternehmen
Der Trend zieht Kreise: Stars wie Scarlett Johansson zogen bereits vor Gericht, als ihre Stimmen oder Gesichter von KI für dubiose Zwecke genutzt wurden. Aktuell läuft in Kalifornien eine Untersuchung gegen das KI-Modell Grok, da es sexualisierte Deepfakes von Prominenten generiert haben soll.[Quelle 3] McConaughey empfiehlt seinen Kollegen: „Schützt eure Merkmale, bevor es andere tun!“ Nicht unumstritten: 2023 verlor ein CEO durch einen Deepfake-Videoanruf 25 Millionen Dollar – und Analysten erwarten, dass schon 2025 rund 90 Prozent aller Online-Inhalte KI-generiert und damit ein Top-Risiko für Marken und Identitäten darstellen.[Quelle 3]
Markenrecht in Action: Was schützt McConaughey konkret?
McConaugheys Strategie ist einfach und effektiv: Sein Move schützt nicht nur einen Spruch, sondern gleich die Kombi aus Stimme, Tonlage und Persona. Damit schiebt er nicht nur kommerzieller Nutzung seiner Identität einen Riegel vor – etwa in Werbespots – sondern setzt auch einen Präzedenzfall für den Mittelstand. Das kennen wir von Marken wie Nike: Das Logo ist so geschützt, dass Fakes direkt rechtlich verfolgt werden können.[Quelle 1] Doch: Auch wenn du kein Promi bist, solltest du hellhörig werden, denn mit jedem Social-Media-Video wächst das Missbrauchsrisiko – von politischen Fake-Kampagnen bis hin zu CEO-Stimmen in Phishing-Calls, mit Milliarden-Schäden weltweit.[Quelle 2]
Brennpunkt Mittelstand: Deepfake-Risiko für Marken, Unternehmer und Teams
Die Zahlen sprechen für sich: 70 Prozent aller Deepfakes werden laut Analysten zur Manipulation, finanziellen Täuschung oder Rufschädigung durch Betrug genutzt, weitere 25 Prozent für pornografische Inhalte.[Quelle 3] In Deutschland warnt der Verbraucherschutz bereits vor einer „Epidemie“ von KI-Fakes, denn Tools wie ElevenLabs lassen sich kostenfrei missbrauchen.[Quelle 4] Wenn du als Unternehmer oder Marketer heute deine Stimme in Präsentationen oder Videos einsetzt, läufst du Gefahr, dass sie im nächsten Phishing-Call auftaucht – und zwar echt klingend und effektiv im Schadenspotenzial.
Juristische Limitierungen: Wo ist die Grenze des Markenschutzes?
Natürlich gibt es eine Kehrseite: Juristen warnen, dass Markenschutz immer nur kommerzielle Nutzung unterbinden kann – private oder nicht-kommerzielle Deepfakes bleiben oft Grauzone.[Quelle 2] So kann KI weiter für Satire oder fragwürdige Clips missbraucht werden, ohne direkt angreifbar zu sein. McConaugheys Marken-Offensive ist also ein wichtiger Baustein, aber kein Ersatz für lückenlose Gesetzgebung – etwa eine EU-weite KI-Regulierung, die Transparenz und Nachverfolgbarkeit von KI-Inhalten fordert. Für Unternehmer heißt das trotzdem: Jeder proaktive Schritt gibt dir mehr Kontrolle und Authentizität in einer digitalen Welt voller Risiken.
Dein Fahrplan: So schützt du deine Marke und Identität in der KI-Ära
Was heißt das jetzt für deinen Vertriebs- und Marketing-Alltag? Erstens: Check deine Markenrechte! Sichere deine Logos, Slogans oder Sprecherstimme beim DPMA oder EUIPO – für 300–1.000 Euro gibt’s rechtlichen Schutz. Zweitens: Markiere deine Videos mit Wasserzeichen – beispielsweise mit den invisible Labels wie von Adobe Content Credentials. Drittens: Regle mit allen Beteiligten (z.B. Freelancern), wem die Rechte an Audios/Voices gehören. Viertens: Nutze Tools wie Hive Moderation, um Inhalte auf Deepfake-Risiken prüfen zu lassen. Fünftens: Bringe dein Team auf Kurs – Schulungen zu Voice-Phishing sind kein Luxus mehr, sondern Pflichtprogramm. [Quelle 1]
Fazit: KI verändert das Spiel – Schütze heute, was morgen zählt
McConaugheys Schritt ist mehr als Protz – er ist ein Weckruf an alle, die ihre Stimme, ihr Gesicht oder ihre Brand digital einsetzen. Deepfakes machen Kreativität für alle zugänglich, aber eben auch Identitätsdiebstahl und Betrug. Insbesondere für KMU, Startups oder Solo-Brands ist Rechtschutz der beste Versicherungsschutz gegen den Kontrollverlust. Wer heute vorausschauend markenrechtlich aufstellt, bleibt nicht nur authentisch, sondern schützt das, was morgen das höchste Kapital ist: Vertrauen.[Quelle 2]





